Turnerschaft Brunsviga-Brunonia

an der TU Carolo Wilhelmina zu Braunschweig

Unsere Bundessport − Judo

Nach der Aufgabe des Pflichtschlagens und dem damit verbundenen Austritt aus dem Coburger Convent wurde Judo als neuer Pflichtsport in unserer Verbindung etabliert.

Einmal wöchentlich im Semester findet bei uns auf dem Haus das Judotraining statt. Ein Judotrainer führt uns dann in die Geheimnisse des "Sanften Weges" ein.

Zu diesem Zweck haben wir im Keller ein kleines Judodojo hergerichtet. Auf einem Schwingboden liegen auf ca. 48 qm Judomatten.

Beim Judo gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, sein Erlerntes umzusetzen. Einmal durch die Teilnahme an Wettkämpfen und zum anderen durch das Ablegen von Gürtelprüfungen. Unser Training berücksichtigt beide Aspekte.

Im Wintersemester liegt der Schwerpunkt des Trainings auf dem Erlernen neuer Techniken, so dass die meisten Aktiven am Ende des Semesters eine Gürtelprüfung ablegen können.

Im Sommersemester vertieften wir bisher unsere Wettkampftechniken, um uns beim Judovergleichsturnier mit zwei anderen Verbindungen, der Burschenschaft Derendingia zu Tübingen und der Burschenschaft Alemannia zu Freiburg, zu messen. Leider üben beide Bünde keinen Judo-Sport mehr aus, sodass wie momentan auf der Suche nach neuen sportlichen Beziehungen sind.

Aber Judo besteht nicht nur aus Kämpfen. Man zeigt Respekt vor seinen Partnern und ist bestrebt diesen nicht zu verletzen. Auch aus einer Niederlage sollen Erkenntnisse und Lehren gezogen werden.

Judo − Der sanfte Weg

Judo ist unter Jigoro Kano 1882 in Japan aus dem Jijitsu entwickelt wurden. Der Begriff Judo besteht aus zwei Wörter 'ju' = Sanftheit und 'do' = Weg, also 'der sanfte Weg'. Als Prinzip dieser Kampfsportart bedeutet es 'Siegen durch Nachgeben', nicht durch starres Dagegenhalten, sondern durch überlegtes Gewichtsverlagern und Ansetzen von Griffen und Hebeln den Partner zu kontrollieren.